Letzter Abschnitt unseres Nordtrips

Der geplante Wanderausflug in den Quetico-Park gestaltete sich relativ kurz. Die Gegend ist zwar wunderschön: Wälder und Seen ohne Ende. Leider hat es dieses Jahr dank dem vielen Regen extrem viele Mücken. Man kann nicht durch die Wälder gehen oder an einem See sitzen, ohne dass man ständig attackiert wird. Deshalb fuhren wir nach einer Stunde wieder los Richtung Fort Francis, wo wir wieder über die Grenze zurück in die USA kamen. Der Grenzübertritt war schwieriger als wir gedacht hatten. Bei der Kontrolle von Annes Pass konnten die Zöllner keinen Stempel finden, der bei der Einreise in Chicago hätte gemacht werden müssen. Also mussten wir mit dem Zöllner auf einen kleinen Platz fahren, den Schlüssel abgeben und ihm Rede und Antwort stehen. Nach ca. 5 Minuten schaute er den Pass nochmals genauer an und fand schliesslich doch noch den gesuchten Stempel. Weiterfahrt frei… Wir fuhren noch ca. 3 Stunden weiter und übernachteten schliesslich im günstigsten Motel, das wir auf unserer Reise hatten. Was Sauberkeit und Einrichtung betraf, hätten sich einige andere teurere Motels ein Stück davon abschneiden können.

Am nächsten Tag fuhren wir den Mississippi hinunter, manchmal auf Wisconsin Seite, manchmal auf Minnesota Seite. Nach einigen Stunden kamen wir vor der Stadt Winona an einer Schleuse vorbei. Wir hatten das Glück, dass gleichzeitig ein langes Frachtschiff in die Schleuse einlief. Sehr beeindruckend und es schien ewig zu gehen bis ein Teil der Ladung durchgeschleust war, denn die Schleuse war zu kurz für den langen Frachter. Etwas später fuhren wir endgültig weg vom Mississippi direkt nach Beaver Dam und kamen gerade noch im richtigen Moment auf der Farm an um den wunderschönen Sonnenuntergang zu erleben.

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