La Gomera

Ach du wunderschöne Insel 🙂 Sie lud uns zum regen Wandern ein. Leider klappte es nur 2x, aber immerhin. Die erste Wanderung führte uns von San Sebastian hoch in die Berge auf über 1000 m.ü.M.. Vorbei an vielen schönen Palmen und Kakteen, eingebettet in vulkanischer Landschaft. Gegen Ende der Wanderung wurde die dürre vulkanische Landschaft von leuchtgrünen Graswiesen und dichten Pinien- und Laubwälder abgelöst.

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Für die zweite Wanderung mieteten wir uns ein Auto. Wir fuhren ins Zentrum der Insel zum Nationalpark Garajonay, welcher zum UNESCO Welterbe gehört. Am Rande des Dorfes El Cedro, welches in einem Hochtal am Nordrand des Nationalparks Garajonay liegt, parkierten wir unser Auto. Von dort aus führte unsere Wanderung mitten durch den Nationalpark, mitten durch märchenhafte Landschaften, dessen Hauptbestand aus Laurisilva-Wald besteht, ein Überrest der subtropischen Wälder, die im Tertiär den Mittelmeerraum bedeckten. Mit dem Auto fuhren wir rund um die Insel, vorbei an schönen kleinen gut unterhaltenen Dörfern mit wunderbar gastfreundlichen Einwohnern.

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Kulinarisch kamen wir in La Gomera auch nicht zu kurz. Wir genossen feinen Ziegenkäse, entweder kühl serviert oder gegrillt mit Palmenhonig überträufelt und mit einem Schuss grüner Mojo-Sauce zum Schluss obendrauf. Sehr lecker. La Gomera bietet in den lokalen Märkten viele verschiedene und sehr schmackhafte Früchte und Gemüse, welche, wie wir festgestellt haben, sehr lange haltbar sind. Länger als die gekühlten Früchte und Gemüse aus dem Supermarkt.

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Wir verliessen La Gomera am 15. November, um unseren reservierten Platz in der Marina Pasito Blanco im Süden Gran Canarias aufzusuchen. Wir machten jedoch vorher noch einen Zwischenstopp über Nacht im Süden Teneriffas (Hafen San Miguel) und besuchten ein Schweizer Ehepaar, welche wir in Lanzarote kennengelernt haben. Sie sind mit ihrem schönen Katamaran unterwegs in die Karibik.
Am 16. November früh morgens verliessen wir Teneriffa in Richtung Gran Canaria. Der längere Segeltörn fing gleich mit Beaufort 8 an. Wir konnten glücklicherweise unseren direkten Kurs in den Süden Gran Canaria halten und durften (mussten) mit vorlichem Wind unter gerefften Segeln runterdüsen. Ende Nachmittag verliess uns dann der Wind komplett und wir motorten die restlichen 3 Stunden bis Pasito Blanco.

Hier in Pasito Blanco sind wir nun noch an den letzten Vorbereitungen für die Atlantiküberquerung. Wir starten am 3. Dezember und freuen uns auf dieses Abenteuer!

2 Gedanken zu „La Gomera“

  1. Alles Gute für die Atlantiküberquerung. Drücken euch die Daumen. Guten Wind, nichts im Weg und immer mal wieder ne Mütze voll Schlaf.

  2. Hallo Anne und Philipp.
    Wir wuenschen Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Alles Gute fuer Euch und immer genügend Wasser unterm Kiel.

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